Museen in St. Petersburg

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Für Petersburgs Museen allein bräuchte man schon mindestens eine Woche. Schauen Sie was Ihnen gefällt bzw. was sie interessiert. Kunstmuseen gibt es einige: allen voran natürlich die Eremitage. Das Russische Museum (mit Zweigstellen im Stroganow- und im Marmorpalais) begeistert durch seine russisch Kunst von der Ikonenmalerei bis zur russischen Avantgarde.
Will man St. Petersburg wirklich verstehen muss man sich mit seiner Geschichte auseinandersetzen. Nur wer die Vergangenheit versteht, versteht die Gegenwart. Unerlässlich ist ein Besuch des Blockade-Museums: Trauriges Thema ist die 900-tägige Belagerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht. Ein Ereignis, das die Stadt tief geprägt hat.
Weiterhin erwartet Sie das Museum für die politische Geschichte Russlands, das einem einen guten Überblick über die Zeiten der Revolution verschafft. Die Ausstellungen wechseln, informieren Sie sich einfach im Internet.
Es bleiben noch das Ethnographische Museum und die Kunstkammer, die einen bis nach Sibirien und Kamtschatka entführen. Oft wird Russland über Petersburg und Moskau definiert. Vergessen wird hierbei die Weite und die Größe des Landes in dem mehr als 100 Volksgruppen mit eigener Kultur und Sprache leben.
Spricht man von Kultur, darf man eines nicht vergessen: Wodka. Dem Nationalgetränk ist ein kleines Wodka Museum gewidmet, das sich zwar nicht ganz so leicht finden lässt, das einem aber alles verrät, was man über Wodka wissen muss. Sind Sie erstmal da, bleiben Sie am besten gleich dort und nehmen sich nichts weiteres vor. Machen Sie eine Wodkaverkostung, üben Sie sich in russsischen Trinksprüchen und lassen Sie es mal richtig krachen! Machen Sie es richtig, gibt’s am nächsten Tag weder einen „Kater“, noch eine „Fahne“.
Zu guter Letzt noch etwas für Literaturliebhaber: Puschkin, Dostojewskij, Nabokov und die Achmatowa erwarten Sie. Tauchen Sie ein in die Welt der Schriftsteller, die das Bewusstsein Russlands nachhaltig verändert haben.